Seit Dezember 2015 zeigt Galerist Bero Beinlich, HERR BEINLICH, auf ca. 220 qm in seinen vor Kurzem erweiterten Ausstellungsräumen in Bielefeld, dem „Contemporary Fine Art Space“, eine group show mit dem Titel „Twenty artists one vision“. Dort sind unter anderem die Künstler Marco Wagner, Bene Rohlmann, Jutta Kritsch, Eiko Borcherding und Claudia Pomowski mit ihren Arbeiten vertreten.

 

 

 

                                                    „Ein neues Buch, ein neues Jahr

                                                    Was werden die Tage bringen?

                                                    Wird’s werden, wie’s immer war

                                                    Halb scheitern, halb gelingen?“

                                                                      Theodor Fontane (1819 – 1898)

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Auch 2015 präsentierte sich „Poste Aérienne“ wieder auf der Frankfurter Buchmesse.
Das waren wunderbare Tage rund um das Buch mit vielen, vielen wertvollen, anregenden Begegnungen und Erfahrungen, besonders dank der lieben Kollegen und Freunde und eines neuen, interessierten Publikums – sympathische Fachleute, Verleger und Sammler, die unseren Stand besuchten, um bei uns „Das besondere Buch“ zu entdecken.

 

 

 

„OPEN BOOK“ ist der Titel einer neuen Collage Art Serie, die in diesem Jahr entstanden ist und noch umfangreicher werden soll. Antiquierte Bücher, die der Naturkunde und anderen Wissenschaften gewidmet sind, und morsche Bildbände, die Werke der Malerei beinhalten, bilden die Grundlage der Collagen. Durch die eigenwillige Kombination der Motive auf den oftmals brüchigen, ausgerissenen Buchseiten unterschiedlicher Formate wird eine für die klassische Collage typische, irritierende künstlerische Aussage erreicht. Ein weiterer reizvoller Effekt ergibt sich aus der Verwendung kunstgeschichtlich bekannter Sujets.

 

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Nur ein bisschen Fake, vom Fernweh hervorgebracht.

Ersehntes entdeckt vor der eigenen Haustür.
Die vertraute nahe Umgebung wird durch die künstlerische Bearbeitung der Photographie zum Neuland, wird fremdartig, verlockend und reizvoll, spiegelt die Sehnsucht nach der Ferne.

 

 

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BUCHSEITEN AUS DER IMAGINÄREN BIBLIOTHEK  2015

Assemblage von C.POM

33,5 x 46 x 2,0 cm

 

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»Ich kann mich nicht bereden lassen, macht mir den Teufel nur nicht klein.« (J. W. Goethe). Gleichgültig, ob die Seele, das Herz oder der Schatten eines Menschen auf dem Spiel steht, der Handel mit dem Teufel hat von jeher ernst zu nehmende Folgen …
MACHT MIR DEN TEUFEL NUR NICHT KLEIN ist der Titel der neuen Siebdruckpublikation von Poste Aérienne, herausgegeben von Dieter Jüdt und C.POM. Ein 16-seitiges, fadengebundenes Künstlerbuch, gedruckt auf 250-g-Papier von Hahnemühle im Format, 28 x 37 cm in einer kleinen Auflage von 80 Stück.
Zehn Künstler aus Deutschland, Belgien und Südkorea interpretieren die Teufelspaktthematik, den »faustian bargain«, mittels der »schwarzen Kunst« des Scherenschnitts (Bene Rohlmann, C.POM, Michael Zander, Boris Servais, Falk Nordmann, Frederik Jurk, Sung Hee Kim, Adrian Wylezol, Dieter Jüdt, Cleo Schwinkowski).

 

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 „Jiunu – am Leben sein“, 2015

Unikatbuch mit Rettungsdecke, Wickelfalz, Collage

23,5 cm x 17,5 cm x 2,5 cm

„Jiunu – am Leben sein“ ist der Titel meines neuen Künstlerbuches. Mit dieser Arbeit möchte ich meine Empathie mit den Menschen in Nepal zum Ausdruck bringen. Es ist erschütternd, wie viele Opfer die schweren Erdbeben im Himalayastaat Nepal seit April dieses Jahres gefordert haben. Inzwischen sind mehr als 8.500 Tote zu beklagen. Außerdem sind UN-Angaben zufolge 2,8 Millionen Menschen obdachlos geworden. In die tiefe Trauer und Verzweiflung der Nepalesen mischt sich zunehmend auch eine große Angst vor dem bevorstehenden Monsun.

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Dieses Video zeigt meinen Beitrag zum „The Sketchbook Project 2015“ für die Brooklyn Art Library, New York. Ein 42-seitiges Skizzenbuch im Format 17,5 x 14 cm mit Zeichnungen und Collageelementen, die eigenwillige Kopien einer Auswahl bekannter Meisterwerke der Kunstgeschichte zeigen. Darunter sind Kopien von Gemälden Velazquez, Rubens, Albrecht Dürers, Lucas Cranachs, Philipp Otto Runges. Die einzelnen Doppelseiten dieses Skizzenbuch-Projektes sind auch bei Flickr zu sehen oder im Originalbuch der Brooklyn Art Library, New York.

 

 

„Ich kann mich nicht bereden lassen,
Macht mir den Teufel nur nicht klein.
Ein Kerl, den alle hassen,
Der muss was sein.“

Johann Wolfgang von Goethe
 

Die „Psaligraphie“, die Scherenschnittkunst, hatte ihre Blütezeit zwischen 1780 und 1790, aber auch vor dieser Zeit und danach hat sie zahlreiche Prosaisten und Lyriker inspiriert.

Der Verlust des Schattens ist in der Romantik gleichbedeutend mit der Gefährdung der persönlichen Identität. Indem sie ihren Schatten verkauft, gibt die handelnde Person einen wesentlichen Teil ihres Ichs auf. Schattenlose sind einem Phantom gleich, einem Trugbild, das sich in Nichts auflöst.

 

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