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Aktuelles Projekt - CONQUERING PLACES: Institut für Biochemie // Literaturzentrum Koeppenhaus // Falladahaus // Alte Bäckerei // Polly Faber // Kunst im Block

 

CONQUERING PROJECT C.POM

 

Das interdisziplinäre Projekt „Conquering Places“ wird von Mai bis Juni 2014 an verschiedenen Orten in Greifswald durchgeführt. Es vereint Künstler, Autoren und Wissenschaftler, die gemeinsam ein Experimentierfeld nutzen. Austausch, Diskussion, Forschung. Durch unterschiedliche Strategien können thematische Schwerpunkte weiträumig ausgeleuchtet werden. Der Organisator und Kurator ist Martin Holz.

 

 

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“Die Hand, schwer vom Schlaf, tastet nach einem kleinen Objekt, einem kleinen Gerät, das laut ringen sollte, oder piepen, oder irgendwelche anderen alarmierenden Geräusche von sich geben, aber das tut es nicht. „Schlaf weiter“, sagt es zur tastenden Hand. „Schlaf weiter“, die Nachricht kommt irgendwie an und wälzt sich herum auf die anderes Seite. Doch noch einmal auf Nummer sicher gehen und genau hinhören: Der Wecker weckt nicht mehr, es ist so. Er ist gleichgültig geworden, müde, diese Dringlichkeit zu artikulieren. „Schlaf weiter, mir ist’s egal.“ Und dann folgt eine lange Pause und das ist irgendwie angenehm, nicht gegen die Schlummerfunktion angehen zu müssen. Ein Lächeln breitet sich aus, langsam, das ist schön: Wo Zeit ist, ist Raum, und er darf, er darf da sein. “

Prosa von Lena Reisner zum Künstlerbuch „Schlaft weiter, mir ist’s egal“ von C.POM.

www.poste-aerienne.com

 

 

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Für meine Eltern, die noch ganz aus Federn waren,

Stolze Vögel, wohl die letzten ihrer Zeit,

War ich, wie meine Mutter immer sagte,

Nur eine Last im Handgepäck.

Später fuhr ich zur See und ging unter.

 

“Poetisiert euch!” Diesen Aufruf richtet das Verlagshaus J. Frank bereits seit 2013 an seine Leserschaft. Am heutigen UNESCO-Welttag der Poesie sollte ihm besondere Beachtung geschenkt werden. Poesie in Worten und Bildern mit einem Beispiel weiterer „flüchtiger Notizen“ Stephan Porombkas zu Grafiken und Collagen von Claudia Pomowski.

 

 

 

 The Gorgeous Smile I/II handmade Collage 2013

 

 

The Gorgeous Smile I/II

2013

25 cm x 15 cm, 25 cm x 20 cm

Collagen von C.POM

 

 

In der zeitgenössischen Kunst erlebt die Collagetechnik seit einigen Jahren eine Renaissance, denn obwohl diese Technik vor fast hundert Jahren entwickelt wurde, ist ihre Wirkung, eine Irritation durch das Absurde hervorzurufen und so das Ziel des Surrealismus zu verwirklichen, wieder beliebt und aktuell.

Der britische Künstler John Stezaker, der sich ausschließlich auf diese Technik spezialisiert, äußert sich dazu in einem Interview, das in der letzten Ausgabe (2/2014) des Kunstmagazins art veröffentlicht wurde: „… Ziel ist es, dem Betrachter das Mysterium von Bildern vorzuführen, ihn mit dem Unvertrauten zu konfrontieren, das aus Vertrautem entstanden ist.“

 

 

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Felix Scheinberger hat im renommierten Hermann Schmidt Verlag ein neues Buch herausgegeben, in dem grafische Techniken und ihre Erfolgsgeheimnisse anhand von über 100 Bildbeispielen weltweit erfolgreicher Künstler gezeigt werden. Die bezaubernde Fülle des Bildmaterials und der sehr informative Text machen das Buch zu einem Must-have.

Es ist wunderbar sich in diesem Werk großer, bunter, kreativer Vielfalt wiederzufinden.

 

 

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Spiegelungen und Dopplungen haben die künstlerische Praxis schon seit Jahrhunderten inspiriert. Die Traditionslinie der Spiegel-Szenen reicht von der Antike bis in die Gegenwart, wobei die Umsetzung des Themas unterschiedlichste Funktionen oder Bedeutungen haben kann. Turner-Preisträger und Pop-Art-Künstler, sowie viele weitere bedeutende Kunstschaffende fühlten sich herausgefordert, das Thema zu behandeln.

„Nahe am Wasser“ ist der Titel einer meiner im Sommer 2013 entstandenen Fotoserien.

www.flickr.com/photos/75#4F88DC

 

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000x, das schweizerische  Künstlerkollektiv startet ein neues zweisprachiges Projekt: „Dans le lointain“/„In der Ferne“. Der weitgreifende Titel löst in mir Assoziationen zu Bildern großer Entdecker der Welt und Romanen wie “Morenga“ (Autor: Uwe Timm) und „Wassermusik“ (T.C. Boyle) aus.

 

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porombkablogw6_smallZwei flüchtige Notizen von Stephan Porombka zu zwei Grafiken von Claudia Pomowski. Ideen fixiert. „Was wir flüchtig notieren, sollten wir nicht für uns behalten, schrieb der Kulturwissenschaftler Stephan Porombka“ im September 2012 bei ZEIT ONLINE Literatur. Daran hält er sich auch. Stephan Porombka nimmt sich die Zeit, Bilder, die ihm im Internet auffallen und die er eventuell als inspirierend empfindet mit kleinen Notizen zu kommentieren. Für manchen damit bedachten Menschen eine Bereicherung, ein Geschenk.

 

Falada Grimmsche Märchen 

„In dem Märchen Die Gänsemagd gibt es ein Pferd namens Falada, welches, obwohl ihm der Kopf abgehackt wurde, denken und sprechen kann. Genauer: Es ist Faladas Kopf, der, seines Leibes beraubt, weiterlebt und die Menschen beobachtet. Man hängt ihn über dem Stadttor auf, und so blickt Falada wissend und voller Schmerz auf seine eigene Nachwelt herab.

Der große, unglückliche Dichter Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen, den unter diesem Namen niemand kennt, las das Märchen, sah den Pferdekopf vor sich und nannte sich fortan: Hans Fallada…“, Peter Kümmel, DIE ZEIT Geschichte Magazin.

 

 

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