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Für meine Eltern, die noch ganz aus Federn waren,

Stolze Vögel, wohl die letzten ihrer Zeit,

War ich, wie meine Mutter immer sagte,

Nur eine Last im Handgepäck.

Später fuhr ich zur See und ging unter.

 

“Poetisiert euch!” Diesen Aufruf richtet das Verlagshaus J. Frank bereits seit 2013 an seine Leserschaft. Am heutigen UNESCO-Welttag der Poesie sollte ihm besondere Beachtung geschenkt werden. Poesie in Worten und Bildern mit einem Beispiel weiterer „flüchtiger Notizen“ Stephan Porombkas zu Grafiken und Collagen von Claudia Pomowski.

 

 

 

 The Gorgeous Smile I/II handmade Collage 2013

 

 

The Gorgeous Smile I/II

2013

25 cm x 15 cm, 25 cm x 20 cm

Collagen von C.POM

 

 

In der zeitgenössischen Kunst erlebt die Collagetechnik seit einigen Jahren eine Renaissance, denn obwohl diese Technik vor fast hundert Jahren entwickelt wurde, ist ihre Wirkung, eine Irritation durch das Absurde hervorzurufen und so das Ziel des Surrealismus zu verwirklichen, wieder beliebt und aktuell.

Der britische Künstler John Stezaker, der sich ausschließlich auf diese Technik spezialisiert, äußert sich dazu in einem Interview, das in der letzten Ausgabe (2/2014) des Kunstmagazins art veröffentlicht wurde: „… Ziel ist es, dem Betrachter das Mysterium von Bildern vorzuführen, ihn mit dem Unvertrauten zu konfrontieren, das aus Vertrautem entstanden ist.“

 

 

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Felix Scheinberger hat im renommierten Hermann Schmidt Verlag ein neues Buch herausgegeben, in dem grafische Techniken und ihre Erfolgsgeheimnisse anhand von über 100 Bildbeispielen weltweit erfolgreicher Künstler gezeigt werden. Die bezaubernde Fülle des Bildmaterials und der sehr informative Text machen das Buch zu einem Must-have.

Es ist wunderbar sich in diesem Werk großer, bunter, kreativer Vielfalt wiederzufinden.

 

 

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Spiegelungen und Dopplungen haben die künstlerische Praxis schon seit Jahrhunderten inspiriert. Die Traditionslinie der Spiegel-Szenen reicht von der Antike bis in die Gegenwart, wobei die Umsetzung des Themas unterschiedlichste Funktionen oder Bedeutungen haben kann. Turner-Preisträger und Pop-Art-Künstler, sowie viele weitere bedeutende Kunstschaffende fühlten sich herausgefordert, das Thema zu behandeln.

„Nahe am Wasser“ ist der Titel einer meiner im Sommer 2013 entstandenen Fotoserien.

www.flickr.com/photos/75#4F88DC

 

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000x, das schweizerische  Künstlerkollektiv startet ein neues zweisprachiges Projekt: „Dans le lointain“/„In der Ferne“. Der weitgreifende Titel löst in mir Assoziationen zu Bildern großer Entdecker der Welt und Romanen wie “Morenga“ (Autor: Uwe Timm) und „Wassermusik“ (T.C. Boyle) aus.

 

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porombkablogw6_smallZwei flüchtige Notizen von Stephan Porombka zu zwei Grafiken von Claudia Pomowski. Ideen fixiert. „Was wir flüchtig notieren, sollten wir nicht für uns behalten, schrieb der Kulturwissenschaftler Stephan Porombka“ im September 2012 bei ZEIT ONLINE Literatur. Daran hält er sich auch. Stephan Porombka nimmt sich die Zeit, Bilder, die ihm im Internet auffallen und die er eventuell als inspirierend empfindet mit kleinen Notizen zu kommentieren. Für manchen damit bedachten Menschen eine Bereicherung, ein Geschenk.

 

Falada Grimmsche Märchen 

„In dem Märchen Die Gänsemagd gibt es ein Pferd namens Falada, welches, obwohl ihm der Kopf abgehackt wurde, denken und sprechen kann. Genauer: Es ist Faladas Kopf, der, seines Leibes beraubt, weiterlebt und die Menschen beobachtet. Man hängt ihn über dem Stadttor auf, und so blickt Falada wissend und voller Schmerz auf seine eigene Nachwelt herab.

Der große, unglückliche Dichter Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen, den unter diesem Namen niemand kennt, las das Märchen, sah den Pferdekopf vor sich und nannte sich fortan: Hans Fallada…“, Peter Kümmel, DIE ZEIT Geschichte Magazin.

 

 

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Poste Aérienne Mitglieder mit fünf arbeiten zum MAYBE-Projekt im DNCHT- MAGAZIN

 

Neben vielen anderen interessanten, neuen Beiträgen zeigt Calin Kruse, Herausgeber des DNCHT Magazins, in seinem neusten Heft #13 auch Arbeiten von fünf Zeichnern der Künstlergruppe Poste Aérienne zum MAYBE-Projekt.

 

 

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 butterflydance-collage 

 … 

Nor try to tie the Butterfly,

Not climb the bars of Ecstasy,

In insecurity to lie

Is Joy’s insuring quality.

                       Emily Dickinson

 

 

 

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Im Mai wird in der neuesten Ausgabe der DNCHT #13 ein Artikel über das MAYBE-Projekt unserer Künstlergruppe Poste Aérienne zu sehen sein. Auf sechs Seiten werden die farbigen Doppelkarten der fünf Künstler gezeigt. Wir freuen uns darauf.

 

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