Dieses Video zeigt meinen Beitrag zum „The Sketchbook Project 2015“ für die Brooklyn Art Library, New York. Ein 42-seitiges Skizzenbuch im Format 17,5 x 14 cm mit Zeichnungen und Collageelementen, die eigenwillige Kopien einer Auswahl bekannter Meisterwerke der Kunstgeschichte zeigen. Darunter sind Kopien von Gemälden Velazquez, Rubens, Albrecht Dürers, Lucas Cranachs, Philipp Otto Runges. Die einzelnen Doppelseiten dieses Skizzenbuch-Projektes sind auch bei Flickr zu sehen oder im Originalbuch der Brooklyn Art Library, New York.

 

 

„Ich kann mich nicht bereden lassen,
Macht mir den Teufel nur nicht klein.
Ein Kerl, den alle hassen,
Der muss was sein.“

Johann Wolfgang von Goethe
 

Die „Psaligraphie“, die Scherenschnittkunst, hatte ihre Blütezeit zwischen 1780 und 1790, aber auch vor dieser Zeit und danach hat sie zahlreiche Prosaisten und Lyriker inspiriert.

Der Verlust des Schattens ist in der Romantik gleichbedeutend mit der Gefährdung der persönlichen Identität. Indem sie ihren Schatten verkauft, gibt die handelnde Person einen wesentlichen Teil ihres Ichs auf. Schattenlose sind einem Phantom gleich, einem Trugbild, das sich in Nichts auflöst.

 

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Eine Photographie aus meiner Photo art Serie „ICEBABY“ vom Winter 2014. Die leichte Affinität zu „Ophelia“ – der Kopf im Wasser, unterstützt durch die morbide, düstere Farbstimmung, welche an Tod oder Verbrechen erinnert – ist beabsichtigt und weckt Assoziationen zu Shakespeares Hamlet und dem bekannten Gemälde „Ophelia“ von John Everett Millais (1851/52). Die Photographie verzichtet jedoch auf die reiche „Blumensprache“ der viktorianischen Zeit.

 

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Diese beiden, mit Tusche und Kugelschreiber angefertigten Zeichnungen illustrieren das aktuelle Atelierheft von Walter Brusius (Autor und Künstler aus Bad Kreuznach). Exemplarisch zeigen sie zwei der zahlreichen skurrilen Charaktere, die in der surrealen Geschichte „Der Klavierlehrer“ dargestellt werden.

Für den hochwertigen Druck und die typische, individuelle Gestaltung der Atelierheft-Reihe ist Peter Decker verantwortlich. Das Heft wird in Kürze gedruckt. Ich freue mich schon darauf.

 

Anfang Oktober ist die Zeit der internationalen Buchmesse Frankfurt. Aktuelle Buchtitel der deutschen Verlagsszene (Suhrkamp/Insel/Hanser) inspirierten mich zur freien künstlerischen Arbeit. Die Buchtitel wurden zu Bildtiteln einer kleinen, surrealen Collagereihe, die rätselhaft erzählerisch erscheint.

Bildtitel: „Das Buch meiner Mutter“/„Die Hälfte von allem“

 

 

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Zeitgleich zu den Vorbereitungen für die Ausstellung in Berlin ist ein 16-seitiger, vierfarbiger, kleiner Katalog mit Abbildungen ausgewählter Arbeiten von C.POM entstanden. Er zeigt 26 der 50 surrealen Papiercollagen der Serie „MASK or FACES“.

Übrigens ist die Ausstellung KOLLA COLLAGE im SUPALIFE Kiosk in Berlin aufgrund zahlreicher Nachfragen interessierter Besucher bis zum 8. Oktober verlängert worden.

 

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Die Ausstellung KOLLA COLLAGE feierte ihre Eröffnung am 9. August in Berlin. Gezeigt werden aktuelle Collage-Arbeiten von Adrian Wylezol, Mein Ex Onkel Andi und C.POM. Die zahlreichen interessierten Besucher hatten an diesem Abend die Gelegenheit, die ausstellenden Künstler persönlich kennenzulernen.

Herzlichen Dank an Andreas Rauth, der die Einführung zur Ausstellung schrieb.

Die Arbeiten sind noch bis zum 16. September 2014 im SUPALIFE Berlin, Prenzlauerberg, Raumstraße 40 zu sehen.

 

 

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Die 2014 entstandenen Papiercollagen erinnern an die Phase des „Ethnografischen Surrealimus“. Als „Ethnografischen Surrealismus“ charakterisiert James Clifford (US-amerikanischer Historiker) die literarisch-künstlerische Bewegung, deren Werke 1926 in der Galerie Surréaliste in Paris ausgestellt wurden. Das von Man Ray entworfene Cover des Ausstellungskataloges zeugt von der großen Begeisterung der Surrealisten des 20. Jhd. für das Sammeln ethnografischer Kuriositäten und Masken. Im selben Jahr entstand Man Rays berühmte Fotografie „Noire et blanche“. „Die „Schwarz-Weiß-Fotografie“ zeigt sich gleichsam selbst als ein doppeltes Subjekt, als eine Maske und ein Gesicht.“ (Hans Belting, FACES, Eine Geschichte des Gesichts, C.H.Beck Verlag)

https://www.flickr.com/photos/75678715@N03/sets/72157645773131162/

 

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conquering cover

Aktuelles Projekt - CONQUERING PLACES: Institut für Biochemie // Literaturzentrum Koeppenhaus // Falladahaus // Alte Bäckerei // Polly Faber // Kunst im Block

 

CONQUERING PROJECT C.POM

 

Das interdisziplinäre Projekt „Conquering Places“ wird von Mai bis Juni 2014 an verschiedenen Orten in Greifswald durchgeführt. Es vereint Künstler, Autoren und Wissenschaftler, die gemeinsam ein Experimentierfeld nutzen. Austausch, Diskussion, Forschung. Durch unterschiedliche Strategien können thematische Schwerpunkte weiträumig ausgeleuchtet werden. Der Organisator und Kurator ist Martin Holz.

 

 

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