Das Unikatbuch „EDO I/II“ entstand für den ABoT-Wettbewerb 2011 und war im Herbst des vergangenen Jahres auf der Frankfurter Buchmesse ausgestellt.
Die Faszination für das Fremdartige der japanischen Kultur und der Wunsch, die Menschen in der japanischen Hauptstadt, ihr Handeln und Denken nach Erdbeben, Tsunami und Reaktorkatastrophe zu verstehen, bildete in den Wochen nach dem 11. März 2011 den Antrieb für dieses Künstlerbuch.
Banana Yoshimoto, eine Schriftstellerin des Diogenes Verlages und eine der populärsten Autorinnen Japans, beschrieb in der ZEIT Nr.10, in einem längeren Dossier, wie sie das tragische Unglück und die Atomkatastrophe in Tokio, ihrer Heimat, erlebte und wie es ihren Alltag veränderte. Yoshimoto vergleicht die aktuelle Situation nach dem verheerenden Unglück in ihrem Land mit den Ereignissen in einem amerikanischen Zombiefilm „Dawn of the Dead 3“ und beschreibt den verstärkten Wunsch nach Leben: “Solange wir leben, ist noch nicht alles verloren.”
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